Black Friday für nachhaltige Unternehmen

Es ist wieder soweit: Immer häufiger erscheint Werbung für Black Friday/Cyber Monday Rabatt-Aktionen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von rund 3,7 Milliarden € an den Tagen. Das Mega-Sale Event wird von Jahr zu Jahr größer und damit leider auch auch der riesige negative Impact den unser Konsumverhalten hat.

Jedoch ist es für Unternehmen vor allem im E-Commerce eines der wichtigsten Sale-Events bei welchen in wenigen Tagen die Umsätze von ganzen Monaten erzielt werden.

Unternehmen welche nachhaltig agieren oder damit werben, nachhaltig zu sein befinden sich also in der Zwickmühle sich entscheiden zu müssen: nehmen sie an den Aktionen teil, oder nicht?

Wie stehen wir bei Heartlight Vintage dazu?

Nachhaltigkeit spielt für uns seit unserer Gründung eine große Rolle. Wir setzen uns als Ziel, unser Handeln und Denken sowie unseren eigentlichen Geschäftszweck immer nachhaltiger zu gestalten, um zu einer besseren Zukunft beizutragen.
Wir glauben, dass ein allgemeiner Verzicht oder ein "Konsumverbot" während Black Friday nicht der richtige Ansatz ist. Stattdessen sollten mehr Alternativen geboten werden, um den Konsum nachhaltiger zu gestalten. Es sollte weniger darum gehen, nichts mehr zu konsumieren, als darum richtig bzw. die richtigen Produkte zu konsumieren.
Wenn sich alle nachhaltige Unternehmen aus Black Friday raushalten, werden fast ausschließlich nicht-nachhaltige Produkte gekauft und damit auch nur nicht-nachhaltige Unternehmen unterstützt. Aus diesem Grund wolle wir auch an Black Friday eine Alternative zu Fast Fashion Produkten bieten und nehmen an den Aktionen teil.

Zusätzlich zum Anbieten einer Alternative ist es für uns wichtig aufzuklären, wie man nachhaltig konsumieren kann, denn: Nur weil nachhaltig draufsteht, heißt es noch lange nicht, dass es auch nachhaltig ist. Dieses oft als "Greenwashing" bezeichnete Phänomen tritt mit der steigenden Nachfrage an nachhaltigen Produkten immer häufiger auf.

Doch wie erkennt man, ob etwas nur Greenwashing ist oder ob es sich wirklich um nachhaltige Produkte handelt?

Hier sind 4 hilfreiche Tipps:

  • Lass dich nicht von kleinen Details blenden wie nachhaltige Verpackung, oder nachhaltige Spende von x % pro Bestellung. Das ist zwar an sich auch gut, ändert aber nur sehr wenig an den eigentlichen Problemen wie z.B. der Ressourcenverschwendung.
  • Achte stattdessen auf das eigentliche Geschäftsmodell und vermehrt auf Produkte aus Kreislaufwirtschaften (circular economies). Sogenannte "Closed Loop"- Produkte entstehen durch die Wiederverwendung von bereits genutzten Ressourcen. Die Herstellungskette wird daher nicht als Linie gesehen sonder als Kreis → Grafik
  • Wenn du dir nicht sicher bist, informiere dich über das Unternehmen! Wie tiefgründig das Thema Nachhaltigkeit im Herstellungsprozess kommuniziert wird sagt oft sehr viel darüber aus, wie sie eigentlich zu dem Thema stehen.
  • Extra-Tipp insbesondere bei Fashion: Suche nach den Stoff-Zusammensetzungen. Oftmals werden Produkte als nachhaltig gekennzeichnet, bestehen jedoch aus einem hohen Anteil an Mikroplastik. Dies ist insbesondere in synthetischen Fasern zu finden wie zum Beispiel Polyester.

    Hinterlasse einen Kommentar

    Alle Kommentare werden vor ihrer Veröffentlichung geprüft